Bau unserer Terrasse- Teil 1

Nachdem wir im Vorjahr unsere Mauer zur Sicherung  des Hanges und die Randsteine als Wegbegrenzung angefertigt hatten, wollten wir uns im zeitigen Frühjahr um unsere Terrasse kümmern. Diese sollte L-förmig ums Haus angelegt werden, in einer Tiefe von 3 m bei einer Gesamtgröße von ca. 42 m². Als Belag wollten wir sibirische Lärche nehmen. Die Dielen haben eine Länge von 3 m und sind 28 mm stark und 150mm breit. Als Unterkonstruktion nahmen wir Douglasie in einer Stärke von 60 x 140 mm. Diese Balken kamen in einer Länge von 6,5 m. Als Fundament bauten wir ein Punktfundament aus Betonsäulen, auf die die Unterkonstruktion draufsollte. Nach diverser Planung und Preisvergleichen sollte die Holzlieferung Anfang März kommen. Doch zuerst mussten wir von der bisherigen Terrasse, die bisher eine Wiese war, von der Grasnarbe befreien. Also fingen wir nach der ersten frostfreien Zeit an, das Gras wegzubuddeln. Danach markierten wir die Positionen der Betonpfeiler. Als das fertig war, durfte ich mit meinem jüngst angeschafften Erdbohrer 50 Löcher im Durchmesser von 150 mm in der Tiefe von 1,2 m bohren. Geile Sache. Die Löcher wurden dann mit KG und HT Rohren bestückt, welche dann auf eine Höhe gebracht wurden. Das ganze wurde dann mit Beton verfüllt und schön verdichtet. So erstmal ein paar Bilder.

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mühsame Erdarbeiten
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KG und HT Rohre
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Schotter einbringen

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Nachdem die Rohre verfüllt waren und der Beton abgebunden hat, musste die Erde zwischen den Säulen mit Unkrautfliess bedeckt werden. Darauf kam dann eine ordentliche Schotterschicht, damit das Wasser gut versickern kann. Als das alles erledigt war, was bei 42 qm eine ordentliche Arbeit mit der Schubkarre ist, begannen wir die Unterkonstruktion aufzubringen. Hier zeigte sich dann, dass wir beim Fundament reht ordentlich gearbeitet haben. Die einzelnen Balken bohrte ich von oben durch und dann von oben in die Betonsäulen. Dann wurden Nageldübel versenkt und der Balken angeschraubt. So kann definitiv nichts mehr verructschen. Dabei passten wir auch auf die Flucht auf, damit später die Schrauben der Terrassendielen auch alle in einer Flucht sind. Die Abzweigung von 90 Grad bei der L-förmigen Terrasse lösten wir mittels Balkenschuhe, in die wir die abgehende Unterkonstruktion einhängten. Für den Kellerabgang baute ich dann schnell noch eine provisorische Absturzsicherung. Danach ging es dann endlich ums das Anschrauben der Dielen, was bei dem ganzen Projekt am Schnellsten geht. Aber das thematisieren wir im nächsten Beitrag.

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Unterkonstruktion und Richtlatten
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Die Balken wurden auf den Säulen verschraubt
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Die ersten Dielen liegen zur Probe
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Unterkonstruktion auf den Säulen
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Provisorische Absturzsicherung

 

 

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